Im Bereich der Lubentiuskirche haben Archäologen Spuren, die auf eine Kultstätte aus der Kupfersteinzeit (4000 bis 2000 v. Chr.) hindeuten, sowie Reste einer Siedlung entdeckt, die der Urnenfelderkultur (1300 bis 800 v. Chr.) zugeordnet wird.
Grabungen in der Lubentiusbasilika deuten darauf hin, dass sich vor der Kirche ein heidnischer Kult- und Versammlungsort auf dem Kalkfelsen befand. Der Reckenforst, ein gerichtlicher Versammlungsort, an dem spätestens im Frühmittelalter die Blutgerichtsbarkeit für die weite Umgebung ausgeübt wurde, lag in unmittelbarer Nähe. Er wird schon im Jahr 1217 urkundlich erwähnt.
Dietkirchen wird erstmals im Jahre 841 als in ecclesia dietkircha urkundlich erwähnt. Das Dorf ist jedoch sicher älter. Die Bedeutung des Ortsnamens ist unklar. Der zweite Teil „-kirchen“ bezieht sich nach einhelliger Meinung auf die Stiftskirche. Probleme bereitet die Deutung der Silbe „Diet-“. Einige Historiker vermuten, dass sie aus dem Althochdeutschen stammt und „Volk“ bedeutet. Der Ortsname bedeute dann „Volkskirche“ und beziehe sich auf die herausgehobene Stellung als Zentralkirche des Archidiakonats. Andere gehen von einer vorgermanischen Bedeutung des Namens aus; demnach soll sich die Silbe „Diet-“ auf die wichtige Furt über die Lahn unterhalb der Kirche beziehen.[3]
Konrad I. (Text Wikipedia) (* um 881; † 23. Dezember 918 in Weilburg) war ab 906 Herzog von Franken und von 911 bis 918 König des Ostfrankenreichs.Sein Nachfolger wurde nicht sein Bruder Eberhard, sondern der Sachse Heinrich. Der Herrschaftsübergang selbst wird von Liudprand, Adalbert und Widukind in gleicher Weise geschildert: König Konrad selbst habe vor seinem Tod den Auftrag gegeben, Heinrich die Königswürde anzutragen und ihm die Insignien zu überbringen. Sein Bruder Eberhard habe dies ausgeführt. Nach der Darstellung Widukinds soll der sterbende König selbst seinem Bruder Eberhard befohlen haben, auf die Thronfolge zu verzichten und die Insignien aus Mangel an fortuna (Glück) und mores (oftmals in der Forschung mit Königsheil übersetzt) die höchste „Staatsgewalt“ (summa rerum publicum) dem Sachsenherzog Heinrich zu übertragen. Das Denkmal findet ihr an der Landstraße zwischen Runkel und Villmar.
Vor 2000 Jahren ...
stand hier oben rund um den Dünsberg eine der mächtigsten und bevölkerungsreichsten Siedlungen der Kelten. Im Ringen zwischen den vor klimatischen Veränderungen nach Süden drängenden Germanen und den nach Norden strebenden Römern ging das keltische Reich unter. Die Menschen, ihr KnowHow und ihre Gene gingen in den neuen Völkern auf. Keltisches Erbe, Blut und Gene sind im Bild unserer Bevölkerung noch weit verbreitet.
Kleine Exkursion ins Land-Dill-Bergland
Ausgehend vom Gießener Becken mit den markanten Burgen/Burgruinen Gleiberg und Vetzberg führt die Fahrt vorbei an Hohensolms hoch nach Königsberg. Oberhalb von Königsberg öffnet sich ein weiter Blick
über Mittelhessen und das Gießenet Becken. Weiter geht die Fahrt vorbei am Ahrtalsee rauf nach Hirzenhain. Leider herrschte kein Segelflugbetrieb. Der Sportflugplatz war verwaist. Entschädigt hat ein
weiter Blick rüber zur 673 Meter hohen Sackpfeife mit ihrem über 200 Meter hohen Sendemast.
Hessen-Safari zur Fuchskaute
Mit 657 Höhemnetern ist die Fuchskaute der höchste Berg des Westerwaldes. Zum größeren Teil liegt die Fuchskaute im Westerwald. Ein kleines Stück der breit liegenden Höhe liegt noch in Hessen. Oben auf der Höhe liegt die Fuchskauten-Lodge. Leider ist sie aktuell geschlossen. Man kann aber über das Gelände zum kleinen Funkturm am höchsten Punkt gehen. Vom Parkplatz vor der Fuchskaute öffnet sich ein weiter Blick über den Westerwald. Im Hintergrund der Taunus.
Wir haben die letzten Sommertage noch für zwei Exkursionen genutzt. Eine Fahrt an den Rhein, eine zweite Fahrt in die Wetterau. Die Pfalz bei Kaub liegt zwar nicht mehr in Hessen, aber kurz davor. In der Wetterau wollten wir uns mal näher über die Wetterauer Seenplatte und ihre Ursprünge informieren. WH, 22.09.25
Ich bin zwar gerne in Feld, Wald und Natur unterwegs, aber ich kann auch Stadt und City. Am 2. Juni-Samstag hatten wir endlich mal Bilderbuchwetter. Da hab ich mittags meine Sachen und meinen Dackel ins Auto geladen und bin in meine zweite Heimat gefahren. Über Herborn und Dillenburg in den Westerwald. Zweite Heimat nenne ich die Region, weil ich 1964 oben im Westerwald meinen Wehrdienst abgeleistet habe und 5 Jahre später in Breitscheid meine erste Stelle als junger Lehrer antrat. Anfang Januar, damals noch bei heftigem Schnee und Eis. Es ist eine großartige Landschaft mit außergewöhnlich viel Industrie, mit großartigen, fleißigen und kreativen Menschen. Ganz anders, als man sich die Landschaft eigentlich vorstellt. Wolfgang Heller, Juni 24
Dieses Bild sagt auf den ersten Blick kaum etwas. Allenfalls, dass es sich um eine schöne Landschaft handelt. Aus geografischer Sicht ist es aber ein schwergewichtiges Bild. Ich habe es dort aufgenommen, wo die alles überdeckende Basaltplatte des Westerwaldes nach Osten endet und die Landschaft in das stark gegliederte Dillenburger Bergland übergeht, das 'Eisenland' . Zwischen beiden Landschaften das weite Dilltal, eine Industriegasse von Haiger runter bis nach Wetzlar. Mehr dazu bald auf der Seite 'Westhessen'.
Vor ein paar Tagen waren wir in Frankfutrt hoch oben auf der Aussichtsplattform des MainTower. Das Wetter war gut, die Aussicht atemberaubend. Von hier oben lässt sich sogar der Frankfurter Hauptbahnhof als Kopf- oder Sackbahnhof verstehen. Aus drei Richtungen fahren die Züge ein, in drei Richtungen verlassen sie den Bahnhof wieder. Schaut euch die kleine Galerie an:
Zu unserer Studentenzeit und auch später zu Beginn unserer Lehrerzeit gab es das Fach Heimatkunde noch. Es war Teil der Geografie. Im Rahmen des Studiums unternahmen wir mit unseren Professoren viele Exkursionen bis in die entlegendsten Ecken Hessens. Meine Frau und ich sind noch heute gerne in Hessen unterwegs, um die alten Plätze wieder einmal zu besuchen und für uns Plätze in Hessen zu entdecken. Aus den kleinen Exkursionen und den vielen Bildern entsteht Seite für Seite und Bild für Bild die WebSite Hessensafari und der Guide dazu. Ada und Wolfgang Heller, Juli 2023
Die einzelnen Seiten noch nicht endgültig komplett und korrigiert. Sie helfen mir nur schon einmal, einen Eindruck von dem Heft zu bekommen und die Stellen zu finden, die noch nachbearbeitet und ergänzt werden müssen.